Operative Behandlung

Nach der Diagnose von Hodenkrebs ist die Semikastration, also die Entfernung des betroffenen Hodens, der erste Schritt.

Zeugungsfähigkeit

Auswirkungen auf die Zeugungsfähigkeit sind von diesem Eingriff zwar nicht zu erwarten, dennoch wird den Patienten empfohlen im Voraus eine Samenspende zu leisten. Sollte es, zum Beispiel wegen einer retroperitoneale Lymphadenektomie, doch zur Unfruchtbarkeit kommen behält der Patient durch die Samenspende die Möglichkeit eigene Kinder zu zeugen.

Ästhetik

Wird dies vom Patienten gewünscht kann nach der Operation eine Hodenprothese eingesetzt werden. Diese Implantate aus Kunststoff sehen so aus wie echte Hoden und fühlen sich auch so an. Neben ästhetischen Gründen kann auch ein geschädigtes Selbstwertgefühl des Patienten ein Grund für ein Hodenimplantat sein. Allerdings geht man wie bei jedem Implantat das Risiko einer Entzündung oder Abstoßung ein.

Weiterführende Behandlung

Der weitere Therapieverlauf hängt von der Art des Tumors ab. Für Seminomen bietet sich die Strahlen-, für Nichtseminome die Chemotehrapie an.